Impfstoffproduktion bei Bayer in Wuppertal schafft über 100 neue Arbeitsplätze

Erstellt durch Bayer-Werk Wuppertal, 29.04.2021

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Nach wie vor steht fest, dass die Nachfrage an Impfstoffen größer ist als das bisherige Angebot. Das gilt insbesondere auch im Zusammenhang mit potenziellen Virusvarianten. Bayer leistet hier in Kooperation mit CureVac einen wichtigen Beitrag, indem zusätzliche Impfstoffe zur Bekämpfung der Pandemie zur Verfügung gestellt werden.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Leverkusener Pharmaunternehmens stellen ab Ende dieses Jahres den CureVac Impfstoff her. Der Impfstoff ist – wie die bereits verfügbaren von Biontech und Moderna – ein hochmoderner mRNA-Impfstoff.

Bayer unterstützt CureVac bereits, um dessen Corona-Impfstoffkandidaten zur Zulassung zu bringen. Dafür bringt Bayer sein Fachwissen und seine etablierte Infrastruktur in Bereichen wie der operativen Studiendurchführung, bei regulatorischen Aufgaben, Aktivitäten in der Arzneimittelsicherheit, bei medizinischen Informationen und Lieferkettenleistungen ein.

Klaus Selber leitet seit März die neu geschaffene Funktion mRNA-Operations am Standort Wuppertal. In diesem Interview berichtet er von seiner Motivation, den Herausforderungen und Möglichkeiten, die jetzt auf den Standort zukommen.

Herr Selber, welches Ziel setzt sich Bayer bei der Impfstoffproduktion?

Im Jahr 2022 plant Bayer 160 Millionen Dosen des Impfstoffs von CureVac herzustellen und deren Versorgungsnetz sowie die Gesamtkapazität mithilfe des Fertigungsnetzwerks von Bayer weiter auszubauen. Wir werden die Impfstoffproduktion bereits Ende dieses Jahres starten.

Was bedeutet der Einstieg in die Impfstoffproduktion für Bayer in Wuppertal?

Der Einstieg in die Impfstoffproduktion bedeutet für uns eine weitere Möglichkeit, aktiv gegen die Pandemie zu kämpfen. Außerdem schafft dieser Schritt Arbeitsplätze und bringt eine innovative Technologie, die künftig nicht nur Covid, sondern möglicherweise auch andere Krankheiten wie Krebs oder Multiple Sklerose bekämpfen könnte.

Eine unbedingte Voraussetzung ist dabei, dass die Produktion anderer Wirkstoffe nicht beeinträchtigt wird. In Wuppertal werden Wirkstoffe gegen Krebs, Diabetes, Herz-Kreislauf- und andere Erkrankungen hergestellt. Die Versorgung der Patientinnen und Patienten hat weiterhin oberste Priorität.

Um die Impfstoffproduktion zielgerichtet und schnell aufzubauen, wird derzeit ein bestehender Betrieb auf diese Technologie umgerüstet.

Was motiviert Sie persönlich?

Technologisch ist das Projekt besonders interessant, weil wir einen der modernsten Produktionsprozesse überhaupt aufbauen und betreiben. Dabei haben wir eine in der Gesellschaft dringend benötigte und anerkannte Tätigkeit mit engen Zeitrahmen, die nur durch eine moderne Projektstruktur und eine äußerst offene und vertrauensvolle Zusammenarbeit möglich ist.

Wir erfahren eine enorme Hilfsbereitschaft in allen Bereichen des Unternehmens und haben bereits ein ambitioniertes Team mit einer tollen Arbeitsatmosphäre zusammengestellt. Dieses - noch kleine - Team muss weiter wachsen. Wir haben dazu Stellen ausgeschrieben und ich freue mich auf die neuen Kolleginnen und Kollegen, damit wir gemeinsam in kürzester Zeit Impfstoff bereitstellen und damit ein Teil der Lösung sein können.

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Friedrich-Ebert-Straße 333, 42117 Wuppertal
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